Auch ein Eis darf mal sein - vielleicht nicht immer das größte ;)
Auch ein Eis darf mal sein - vielleicht nicht immer das größte ;)

Mein Weg zur „Bergfigur“ 

Packen wir’s an!
Packen wir’s an!

Viel Radfahren ist kein Freibrief 

Ernährung ist bei Sportlern ja ein ganz heikles Thema: Wie erreicht man die optimale Nährstoffzufuhr? Wie schafft man die optimale Energiebilanz? Oder auch: Wie bekommt man überhaupt das optimale Berggewicht?
Wenn ich mir die Bilder vom letzten Jahr ansehe, erschrecke ich manchmal von mir selbst: Man kann dickere Schenkel durchaus damit rechtfertigen, dass man am Berg ja die Kraft braucht, andererseits muss das ganze Gewicht ja auch immer mit bergauf! 
Gerade, wenn man wie ich viele Kilometer fährt, scheint das die Rechtfertigung für so manche Sünde - allerdings gewöhnt sich auch der Körper an Belastungen. Man verbrennt nicht so viel, wie einen die Apps und das subjektive Empfinden glauben lassen, und so werden nicht nur die Kilometer in der Jahresbilanz sukzessive mehr ...
Neues Jahr, neue Ziele: 
2018 wollte ich mich mal mehr mit der Ernährung auseinandersetzen und bin auf die FAST-Formel von Dr. Feil gestoßen. 
Train low - compete high. Klingt nach einer ziemlich simplen Formel. 
Wie sich das Ganze in der Praxis anfühlt und umsetzen lässt, dazu bald mehr! 
Um euch auch wirklich neugierig zu machen: 
Sechs Kilo sind seit Jahresbeginn runter - und ich bin gefühlt um einiges fitter. Ohne Heißhunger. 
Wenn das mal nicht Lust auf mehr macht …

Low Carb und Sport - geht das überhaupt?

Habt ihr auch das Gefühl, überflüssige Kilos mit euch rumzuschleppen?
Habt ihr auch das Gefühl, überflüssige Kilos mit euch rumzuschleppen?

Alle erfolgversprechenden Diäten basieren letztlich auf einem ähnlichen System: Entweder wird die Gesamtkalorienmenge reduziert oder man konzentriert sich auf eine eiweißreiche und kohlenhydratarme Ernährung. Für mich fand ich die Low-Carb Methode ziemlich interessant, weil ich auch einmal gut und gerne auf Brot, Nudeln und Ähnliches verzichten kann.

Kurz nach Jahresbeginn ging es los. 
Ich versuche seither regelmäßig Mahlzeiten zu mir zu nehmen, bereite mein Mittagessen sorgfältig zu Hause zu und konzentriere mich darauf, möglichst kalorienreduziert, aber nicht zu wenig zu essen.
Ein typischer Tag sieht folgendermaßen aus: 
In der Früh Rührei mit Hüttenkäse, gegebenfalls eine Avocado und Eiweiß-Knäckebrot (das von Aldi Nord kann ich echt empfehlen), mittags gemischtes Gemüse scharf abgeschmeckt, mit Kokosmilch und Linsen und abends einen Quark mit Himbeeren, Zimt (!) und Mandeln und für alle, die es etwas süßer mögen, mit einem Löffel Casein-Pulver oder Flavour-Drops nach Wahl. 
Glaubt es oder probiert es selbst aus: Ich hatte seither nicht das Bedürfnis nach Schokolade, fühle mich viel energiegeladener und die Pfunde purzeln.
Erstaunlicherweise musste ich bislang auch mein Sportpensum nicht in irgend einer Form anpassen oder reduzieren: Wenn ich anstrengende Kraft – oder Ausdauereinheiten habe, kann die Energiezufuhr ja entsprechend angepasst werden.
Ich bin sehr optimistisch, so noch ein paar überflüssige Kilos zu verlieren, die ich dann nicht mehr die Berge raufschleppen muss!