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Urlaub oder Trainingslager? Trient und Dolomiten 2019

Manchmal ist die Beziehung mit einem Mann, der ein Hobby mit der gleichen Leidenschaft lebt, gar nicht so einfach ... Natürlich waren wir uns auch 2019 schnell wieder einig, dass wir unbedingt einen Sommerurlaub mit unseren Rädern verbringen wollten. Dass das jedoch so ausarten würde, konnte ja keiner ahnen. 

Über einen kurzen Stopp bei meiner Familie im Altmühltal ging es Richtung Trient. Der Wetterbericht war im Vorfeld wenig verheißungsvoll: Für jeden Tag waren Gewitter vorhergesagt - eine wenig einladende Prognose. Aber gut: Die Wohnung war gebucht - da mussten wir jetzt durch. 

Schon auf der Hinfahrt der erste Schock für mich: Ich hatte das Packen der Räder Sebastian überlassen und erst im Auto fragte ich, ob denn in den Laufradtaschen der Alu-Laufradsatz sei. Schließlich hatte ich mir den letztes Jahr extra fürs Hochgebirge gekauft. Doch durch den Umstieg auf ein neues Rad und den Wechsel von Campa auf Shimano war an einen bloßen Radwechsel nicht zu denken - und so hatte Sebastian einfach die Leeze CC58 eingepackt. Carbonflanke im Hochgebirge? Klappte überraschend gut. Bei trockenen Bedingungen sind die Flanken nahezu genauso direkt und zuverlässig wie Aluflanken - bei zu heißen Außentemperaturen neigen sie jedoch zum Quietschen. Aber gut: So ein Warnsignal - gerade wenn es durch kleine Ortschaften geht - soll ja nicht schaden ;)

 

Das Routenbasteln überließ ich Sebastian - er hatte Komoot für sich entdeckt und hatte schon im Vorfeld Touren zusammengestellt, die das Pendant zu der Höhenmeterjagd im letzten Jahr waren. 

Schon auf den ersten Touren, die uns ins Trienter Umland führten, mussten wir jedoch feststellen, dass die vorgeschlagenen ruhigen Sträßlein nicht unbedingt rennradtauglich waren  - zumindest nicht für meine etwas frisierte Semi-Kompakt: Rampen von über 18%, die sich unvermittelt vor uns aufbauten oder ein Weg, auf dem die Steigungsanzeige mir bei jenseits der 25% nicht nur im übertragenen Sinne den Atem raubten, waren nicht die Seltenheit - und so beschlossen wir, uns doch eher an die Straßen zu halten, auch wenn es dort oft nicht so ganz idyllisch war. 

 

Wo wir überall waren? 

  • 9. Juli: Monte Bondone & Lago di Caldonazzo. 95km/2500hm

Los ging's erst mal zum Warmwerden. Auch wetterbedingt wagten wir erst mal keine großen Sprünge: Für den frühen Nachmittag waren bereits heftige Gewitter gemeldet. In Hamburg ist unsere Bergtauglichkeit immer nicht so gefragt. Aber die Beine liefen gut, auch wenn sich der  Bondone doch ziemlich in die Länge zog. Schnell hatte ich ein Déjà-vu: Ich erkannte die verwaisten Hotels am Straßenrand, die immer karger werdende Landschaft, den Skilift - hier waren wir auch 2018 schon oben. Das Schöne: Kaum Verkehr und im Vergleich zum Vorjahr recht angenehme Temperaturen. Am besten gefallen mir immer die Routen, die an irgendwelchen Seen vorbeiführen: Seen haben immer sowas Erfrischendes, auch wenn man nur vorbeifährt, und oft sind sie - eingebettet in die herrliche Bergkulisse - einfach auch ein optisches Highlight. Wir hielten auf einen Cappuccino und freuten uns, die erhitzten Beine im See abzukühlen. Jedoch: Badewannen-Temperatur!

Wasser hatten wir an diesem Tag abends noch zu genüge: Es schüttete wir aus Eimern - glücklicherweise erst, als wir bereits wieder entspannt zurück in der Ferienwohnung waren.

  • 10. Juli: Folgaria - Arco - Trento. 138km/2800hm

Schöne Tour, vorbei an den Weinbergen und über die bereits bekannte 18%-Rampe. Manchmal ist es auch doof, wenn man sich während der Fahrt wieder an die fiesen Ecken erinnert. Umso besser, wenn sie sich dann nicht ganz so übel anfühlen wie in Erinnerung. Unterwegs haben wir die zahlreichen Brunnen zu schätzen gelernt: In jedem Ort war irgendwo ein Trinkwasserbrunnen, an dem man die Flaschen wieder auffüllen konnte. So einen Luxus würde ich mir in Deutschland auch wünschen. 

  • 11. Juli: Val di Fiemme - Passo Lavazè - Ora. 156km/2700hm

Natur pur. Gerade das ist es auch, was Radurlaub für uns ausmacht: Vorbei an herrlichen Landschaften und eindrucksvollen Felsformationen. Geradezu meditativ die Berge erklimmen und währenddessen beobachten, wie die Ortschaften unter einem immer kleiner werden und irgendwann hinter den Serpentinenkurven verschwinden. Das Fleimstal bietet dafür auch eine hervorragende Ausgangslage. Die Anstiege waren - abgesehen von der 27%-Monsterrampe zu Beginn - angenehm zu fahren und nach und nach sammelten sich die Höhenmeter auf dem Garmin. Doch der auf 1880m gelegene Passo di Lavazè kostete uns doch noch einiges an Kraft und Nerven: Schon zu Beginn 12-15%, eine insgesamt wenig einladende Umgebung - und nach einem etwas flacheren Stück ab Kilometer 6 nahezu 4km, die nicht enden wollten: Gnadenlos stieg der Steigungsmesser wieder auf 12% und es gab keine Möglichkeit, einfach mal abzusteigen. Das Schlimmste: Ein ziemlich gerader Straßenverlauf, der das Ganze auch noch kopfmäßig äußerst beschwerlich machte. Definitiv nicht mein Lieblingspass - aber ein weiterer Haken auf der Bucketlist.

Zurück ging es über den Etsch-Radweg. Angenehmes Flachstück? Denkste! Megastar Gegenwind. Zum Glück hatte ich Sebastian. Und so kamen wir auch diesmal wieder vor dem Gewitter zurück.

 

  • 12. Juli: Ruhetag. 

Ruhetag ist Seetag, dachten wir und gönnten uns einen entspannten Badetag am Lago di Caldonazzo. Mit dem Auto. Allerdings zogen am Nachmittag dunkle Wolken auf und zwangen uns zur Rückkehr. Es regnete so heftig, dass wir stellenweise sogar anhalten mussten. Von den Autos spritzen meterhoch Fontänen, die Straßen standen förmlich unter Wasser. Auch wenn ich mit Sebastian dort gern noch länger gelegen wäre: Ich war heilfroh, dass wir heute nicht mit den Rädern unterwegs waren.

  • 13. Juli: Passo Bondone - Sarca - Passo Ballino - Riva. 122km/2000hm

Schnell merkt man, dass Trient zwar mitunter das leckerste Eis hat - aber aufgrund seiner Lage, umgeben von Gebirge, auch nur eine beschränkte Auswahl an Fahrmöglichkeiten bietet. Also starteten wir wieder  über den Bondone, der nach dem Ruhetag schon viel einfacher zu bezwingen war - zumal wir nicht ganz rauf mussten. Der Plan war, nach Riva zu fahren - das hatten wir seit unserem Urlaub im Herbst 2017 so positiv in Erinnerung. Allerdings galt auch hier das Credo: Der Weg ist das Ziel. Vorbei am Lago di Tersago und am Toblinersee ging es runter nach Riva. Riva di Garda ist im Sommer so voller Touristen, dass ich froh war, dass wir hier nicht Dauergast waren. Ein kurzer Stopp mit Blick auf den Gardasee - und schnell wieder zurück ins Hinterland.

  • 14. Juli: Passo Sommo - Coe - Pian del Fugazze. 160km. 3460hm

Unsere längste Runde. Denn erstens läuft es anders und zweitens als man denkt. Geplant war eine Runde, die zunächst recht moderat schien: Auf den ersten 45km auf den Passo Sommo sammelten wir die ersten 2000Hm - das dauerte gefühlt zwar ewig, aber die Steigung war schön zu fahren. Allerdings folgte eine der schlechtesten Abfahrten: Steinchen im Weg, durchwegs brüchiger Asphalt. Die Laufräder litten genauso wie meine Finger, die vor lauter Bremsen ganz verkrampft waren. Ne, ne - sonst fahre ich auch gern gewagter die Pässe runter - aber auf dieser Strecke wäre das gar nicht gegangen. Geplant war, von dort über den Passo Borcola wieder zurückzufahren - doch die Auffahrt war gesperrt. Sebastian bastelte schnell an einer Alternative: Diese lotste uns zunächst über den Passo Coe: 2002 war dieser Pass Ziel einer denkwürdigen Etappe des Giro d`Italia. Nach quäldich.de gab es bei den Profis physische Einbrüche in Serie. Gottseidank gab es auf unserem Weg Lidl: Frisch gestärkt sahen wir dem Endgegner ins Auge: Dem Pian del Fugazze: Wahnsinnig viel Verkehr und immer wieder längere 12-15%-Passagen. Das macht mit der Zeit richtig mürbe. Aber irgendwie kamen wir dank der Zwischenstärkung noch ganz gut übern Berg - und zuhause gab es bestes Gelatto Italiano, um die Energiespeicher wieder aufzufüllen. 

 

  • 15. Juli: Rovereto:

Ruhetag an einem Montag? In Italien eine denkbar schlechte Idee: Museen haben geschlossen, selbst die venezianische Burg kann man nur von außen betrachten. Naja - kurzer Abstecher nach Rovereto - und an jeder Ecke heroische Erinnerungen an die italienischen Helden des Ersten Weltkrieges, die dem Deutschen Adler den Garaus gemacht haben. Manchmal merkt man erst an solchen Tagen, was einem die Radtouren eigentlich geben: Einen tollen Rundblick und viele interessante Einblicke, die sich nicht auf eine Lokalität beschränken. Für die Beine war es allerdings eine Wohltat - auch wenn allmählich ein Ruhetag auch kaum noch für eine umfassende Erholung reicht. 

  • 16. Juli: Mendelpass - Kaltern - Campionissimi. 135km/2100hm

Inspiriert von den Bildern der Tour de Friends wollten wir auch mal noch einen Abstecher an den Kalterer See machen: Zugegebenermaßen: Hübsche Gegend. Vor allem die Radwege zum Mendelpass waren mal wieder ein Paradebeispiel für eine vorbildliche Radkultur: Fernab der Straßen, gelbe Markierungen für gute Sichtbarkeit und der Straßenbelag wie neu. 

Der Mendelpass ließ sich sehr angenehm fahren, es folgte eine tolle Abfahrt mit einer einmaligen Kulisse: Ich liebe es, in ein Tal zu fahren, in der ein See liegt. Das gibt dem Ganzen immer einen besonderen Urlaubsflair. Heute, so dachte ich, ist wirklich eine herrliche Runde - zumal laut Höhenmeterprofil nur noch eine kleine Spitze fehlte. So viel kann da nicht mehr kommen! - ein Trugschluss. Es war mittlerweile heiß geworden, am See war uns das gar nicht so aufgefallen. Aber der kleine Campionissimi hatte es in sich: die 6km zogen sich zäh in die Länge, die Sonne brannte gnadenlos runter. War ich froh, als wir endlich hinterm Berg waren!

  • 17. Juli: Passo Bordala - Arco - Monte Velo - Monte Fae. 120km/2800hm

Schon überraschend, wie viele unterschiedliche Touren man ausgehend von einer Destination fahren kann. Das Gute: Wir konnten in unserer Ferienwohnung die Wäsche waschen und wussten jeden Tag, wohin wir zurückkehren. 

Auf der Tour zu Beginn der Passo Bordola. steil am Anfang, moderater gen Ende. In Arco haben wir an Brunnen und Supermarkt kurz getankt, bevor der Monte Velo kam, der uns ordentlich ins Schwitzen brachte. Das Thermometer zeigte mal wieder gut über 30 Grad an. Ein irreführendes Passschild lockte uns dann noch auf eine Schotterpiste, die irgendwo im Wald versackte. Je wärmer es wurde, desto mehr sank meine Laune. Zu hohe Temperaturen auf dem Rad sind wahnsinnig anstrengend. Vor allem auch für den Kopf, wenn man mitten in einem nicht enden wollenden Anstieg hängt. Abe jeder Berg hat irgendwo ein Oben - und noch waren wir ja nicht am Ende. Der Monte Fae führte über steile Rampen, aber etwas bewaldet, nach oben. Nach der Vorbelastung heute verfluchte ich die Tour jedes Mal, wenn das Garmin wieder irgendwas um die 12% anzeigte. Ab da wird es nämlich gefühlt immer richtig hart. Oben angekommen freute ich mich schon über eine erfrischende Abfahrt. Was ich bekam, war eine uneinsichtige, grob asphaltierte und rissige Straße, die unseren Bremsen und Felgen wieder einiges abverlangte. Und als ob das nicht genug wäre, fuhren wir im Tal in eine 36 Grad - Wand. In your face, aber volle Breitseite. Kein Wunder, dass es später den Himmel zerriss. Wir waren nach dieser Tour auch erst mal bedient!

 

Wir sollten die Wärme aber auch wieder etwas vermissen - denn unsere Reise führte uns weiter in die Dolomiten.

Schon der Weg dorthin war beschwerlich: Anders als im Mai waren wir bereits bei unserer Anreise schockiert von den Hunderten von Autos, Bussen, Caravans und Motorrädern, die sich mit uns über die Pässe schlängelten. Deswegen ein guter Rat vorab: Tut euch das bloß nicht während der Sommerferien an. Auch wenn Bayern noch nicht Ferien hat ;)

  • 19. Juli: Passo Pordoi - Fedaia - Giau - Falzarego. 115km/3300hm

Unser Appartement lag mitten am Pordoi. Deswegen gab es bei der Losfahrt nur zwei Optionen: passauf- oder passabwärts. Unsere erste Tour führte uns bergauf. Wir wollten mit frischen Beinen heute nochmal auf den Passo Giau, den wir vom Stoneman Gold nicht recht positiv in Erinnerung hatten, um es nett auszudrücken. Nach dem Fedaia hatte ich noch Reserven und wir die Wahl: Über den Giau oder ohne zurück. Aufgrund einer Verkehrssperrung hatten wir eh schon mehr Höhenmeter in den Beinen als ursprünglich vorgesehen, aber allein für meinen Kopf mussten wir da jetzt durch: Ich wollte Sebastian und mir beweisen, dass ich den trotz der Vorbelastung der letzten Woche noch gut fahren konnte. Also rein in den Pass. Was das Fiese am Giau ist? Ich schau mir die Pässe, die wir fahren, ja gern im Vorfeld immer über quäldich.de an: Dort gibt es zu den meisten bekannten Pässen ein farbiges Steigungsprofil sowie eine detaillierte Auffahrtsbeschreibung. Die Auffahrt von Selva ist dort gelb-rot-orange. Kurz gesagt: Ein knackiges Ding mit 29 Kehren - da kann so mancher Alpenpass  einpacken!

Gridno27 nennt es auf Quäldich eine "Komposition aus Steigungsprozenten" - eine poetische Beschreibung für 10 quälende Kilometer. Nach den italienischen Pässen fühlte er sich diesmal aber gar nicht so unerträglich an - eine schöne Erfahrung, gerade, wenn man sich im Vorfeld so viele Gedanken gemacht hat. Anstrengend war es trotzdem - zumal wir noch eine Pass vor uns hatten, bis wir wieder nach Hause rollen konnten. Aber der Falzarego ist im. Vergleich zum Giau ein sehr dankbarer Pass - und so konnten wir den quasi zum Ausfahren nutzen ;) Noch standen wir ja am Anfang unseres Dolomiten -Abstechers.

  • 20. Juli: Passo Falzarego - Valparola - Grödnerjoch - Sella - Pordoi

Nahtoderfahrungen auf dem Rad? Gibt es hier zu genüge. Gerade von den motorisierten Zweiradfahrern erwartet man ja, dass sie etwas vorausschauender fahren als so mancher Autofahrer. Fehlanzeige. Ich will das hier nicht weiter ausführen. Aber wenn man in einer Abfahrt so von einem die Kolonne im Gegenverkehr überholenden Motorradfahrer geschnitten wird, dass man auf den Helm klopfen kann, dann ist das mehr als eine Grenzerfahrung. 

Doch genug der Gruselgeschichten: Abgesehen vom Verkehr sind die Dolomiten landschaftlich einfach einmalig: Nirgendwo sonst begleitet einem auf den Wegen eine so atemberaubende Kulisse. Die Sella Ronda haben wir uns aber gespart und die Routen eher fernab der typischen Tour-Routen geplant. Denn wenn man im Schritttempo einen Pass hinunterschleichen muss, weil vor einem ein Bus mal wieder den gesamten Verkehr auf den schmalen Passstraßen lahmlegt, dann hört der Spaß irgendwann auf. 

 

  • 21. Juli: Ruhetag in Corvara

Die Gestaltung eines Ruhetags mitten in den Dolomiten ist wenig spektakulär. Auch hier gibt es wieder die Wahl: Pass hoch oder Pass runter. Wir entschieden uns für einen Abstecher in Corvara. Wie zig Sportgeschäfte dort mit nahezu identischem Sortiment  dort überleben können? Naja: Sind ja genug Touristen da. Die Lage des Ortes mit den schroffen Felswänden im Hintergrund ist allerdings spektakulär. Und ganz ohne Rad kann man die Aussicht auch mal ganz anders genießen ...

  • 22. Juli: Passo di San Pellegrino - Pordoi

Quäldich. Ich weiß nicht, was ich da nachgelesen hatte. Zumindest nicht das, was uns am Passo di San Pellegrino erwartete. Zunächst ging es entspannt 40km leicht bergab, die Beine fühlten sich wieder etwas frischer an und ich freute mich auf den Pass, der  - gleichnamig dem Wasser - etwas Erfrischendes erwarten ließ. Moderate Steigung, nichts über 10% - so zumindest meine Erwartungen. Als es nach Cencenighe in den Pass ging, zweigte links noch eine andere Straße Richtung Passo di Valles ab, die steil nach oben führte. Da dachte ich noch: Alles richtig gemacht. Hinter der Kurve dann die Wand: "In mehreren Serpentinen mit Steigungen jenseits von 15% schiebt sich die Straße nach oben. Wer hier "nach alter Schule" mit zwei Kettenblättern rauf möchte, sollte ausreichend Kraft in den Beinen haben!" - quäldich wusste es. Im Gegensatz zu uns. Aber ich lese das mal als Kompliment - schließlich kamen wir ja rauf. Aber was ich auf diesen insgesamt 18km geflucht habe - das geht auf keine Kuhhaut! 

  • 23. Juli: Falzarego - Valparola - Campolongo 

Der Tag, an dem uns beiden bewusst wurde, dass unsere Grenzen erreicht waren: Eigentlich wollten wir, um nochmal einen ordentlichen Umfang zu fahren, noch aufs Grödnerjoch, aber unsere Akkus waren leer - und so schlichen wir über den Campolongo zurück nach Arabba. Man muss es ja nicht übertreiben. Der nächste Urlaub kommt bestimmt. "Nächstes Jahr aber mit weniger Rad!" - so Sebastians Fazit. Mal sehen, ob wir das hinbekommen ;)