6000-12000-15000

Was diese Zahlen oben mit mir zu tun haben? Sie stehen für das, was ich in den letzten drei Jahren „geschafft“ habe.

Aber vielleicht sollte ich mich erst mal kurz vorstellen:

Geboren am 25. Februar 1985 in einem idyllischen Örtchen in Mittelfranken, entdeckte ich erst ziemlich spät die Leidenschaft für den Radsport.

 

Mit 10 fing ich an zu reiten, erst zehn Jahre später wechselte ich den Sattel. Ein Sportsfreund, dem ich von meinem Plan erzählte, mir ein neues Rad kaufen zu wollen, meinte: „Hol dir ein Rennrad. Das Fahrgefühl ist unbeschreiblich!“

 

Ich holte mir ein Scott CR1 - aufgrund eines Lieferengpasses wurde aus einer Carbongabel plötzlich ein Vollcarbonrad. Ein Upgrade, auf das ich gerne verzichtet hätte, denn auch das Fahren mit Klickpedalen will gelernt sein. Stichwort: Rote Ampel.

 

Als Schönwetterfahrerin machte ich ein paar schöne Touren mit meiner neuen Black Beauty und genoss es, die Kilometer nur so dahinfließen zu sehen. Doch bald verdrängte das Examen meinen sportlichen Ehrgeiz und das Rad verstaubte im Keller ...

 

Bei meinem Umzug 2012 nach Hamburg nahm ich das Scott nicht mit.

Aber als meine Mutter sagte, ich solle es doch verkaufen, begann ich mich wieder auf das zu besinnen, was mich damals auch zum Kauf bewogen hatte:

Die Faszination Radsport.

In einem Roadbike Trainingscamp 2014 auf Zypern lernte ich eine Gruppe passionierter Radler kennen, die mich im wahrsten Sinne des Wortes „mitzogen“. Allerdings hatte ich die Rechnung ohne meinen Körper gemacht: Ein Muskelriss bremste mich über drei Monate aus. Die Saison war gelaufen, aber der Ehrgeiz war geweckt!

2015 setzte ich mir zum Ziel, das Ganze etwas langsamer anzugehen: Moderater Einstieg auf Malle und übers Jahr fleißig Kilometer sammeln.

Meine beste Motivationshilfe: STRAVA.

Um noch motivierter in die kommende Saison starten zu können, wollte ich investieren:

Ein neues Rad musste her!

Über „Max“, mein Focus Izalco Max, kam ich zum Team CYCLEINNOVATE BIKEFITTING. Und machte nach einem Trainingslager mit individueller Traininingsbetreuung die Erfahrung, dass man durch gezieltes Training noch viel mehr aus sich rausholen kann als je gedacht.

Den Saisonhöhepunkt sollte das Rennen in der City Nord bilden:

Ich schaffte es, zur Höchstform aufzulaufen, konnte mich in dem gemischten Feld mit einer Spitzengruppe absetzen - und flog mit Vollspeed aus der Kurve:

Schlauch geplatzt, Traum geplatzt.

Letztlich stellte aber der Trainingsplan für die Rundstreckenrennen die größte Einschränkung für mich dar:

Und so nahm ich mir vor, mich 2017 auf Radmarathons zu spezialisieren.

 

All in: Ich meldete mich für Bimbach400, Rhön300 und den Ötztaler Radmarathon an - ohne auch nur die geringste Vorstellung zu haben, was mich erwarten würde:

 

Kommt mit, schaut euch die Storys in meinem Blog an und lasst euch mitreißen:

Denn die größte Hürde sind letztlich nicht die Kilometer oder die Berge, die dazwischen liegen: Es ist dein Kopf!